Admiral James T.

Bring me the head of gordon sumner

Indierock, Country, Rockabilly, Rock'n'roll, Rock

808 Records, 808-009, 808 Records

2/05

 


In der Geschichte wurde ja schon öfters nach dem Kopf von jemandem verlangt. Hawkwind wollten den Kopf des Astronauten Yuri Gagarin. Sam Peckinpah wollte 1974 den Kopf eines gewissen Alfredo Garcia, zumindest drehte er einen Film darüber. Admiral James T. will jetzt den Kopf von Gordon Sumner, der auch als Sting bekannt ist. Ist das ein Angriff auf den Mainstream des Mannes, der seit 1994 unzählige Veröffentlichungen herausgegeben hat, oder bloss ein kleiner Schabernack? So richtig klar wird das nicht. Sicher ist aber eines: «Bring me the head of gordon sumner» ist einmal mehr ein souveräne Ansammlung von stilistisch unterschiedlichen Songs. Admiral James T. alias David Langhard schreibt tolle Power-Pop-Songs, weiss wie man den Sixties-Beat röhrt und kennt auch die Haartolle des Rockabilly. «Certainly» hätte uns auch Gram Parsons oder die Byrds bringen können. «Roll with me» und «Devil in every pore» bieten treibenden Rock. Manchmal darf es auch etwas Indiepop, Country, Punk oder Psychedelic sein. Auf seiner Webseite schreibt der Multiinstrumentalist Admiral James T. über «Bring me the head of gordon sumner»: «18 teuer produzierte Hits mit allem, was der Admiral so kann! Sein bisher BESTES Werk (ehrlich!)» Zumindest das letzte glauben wir. RPA

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