Aerodrum

Virtual anything

Pop, Indie

Bplanet, Phontastic

6/04



In der virtuellen Realität kann man alles sein. «Ich bin ein virtueller König. Ich bin ein virtueller Cowboy. Ich bin ein virtueller Irgendwer.» singt Ivo Bättig (nod, General Weed, Red Rain Coat) im Titeltrack. Virtuell ist die Musik des Luzerner Quartettes Aerodrum sicher nicht, ganz handfest aber auch nicht. Die meisten der neun Songs auf dem zweiten Aerodrum-Werk strahlen eine beruhigende und fast traumhafte Atmosphäre aus. Wie ein angenehmer Strom fliessen sie durch die Gehörgänge. Etwas Bodenhaftung beweisen die vier eigentlich nur mit «Surface». Aerodrum liegen mit ihrem Sound irgendwo zwischen den Simple Minds, ohne deren Pathos, Aqualung und Her Space Holiday. Musikalisch kommt das gut, gesanglich merkt man Ivo Bättig gelegentlich halt seine Schweizer Herkunft an. RPA

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