Chlyklass

Ke Summer

Hip Hop, Mundart

Columbia, 82876708142, Sony BMG

6/05

 


Als Band und Einzelkämpfer sind die Herren Diens, Baldy, Krust, Greis, Skoob, Serej, Phantwo, Poul Prügü, Baze, Tiersch und Link definitiv keine Chlyklass. Das Berner Kollektiv gehört zu den Schwergewichten der Schweizer Hip-Hop-Szene. Aufschneiden und abgrenzen gehört da schon fast zum guten Ton. Im Auftakt «Ke Summer» rufen sie aus: «Chlyklass macht d’Schwiz platt, figg aus, Chlyklass aubum gli i dire Stadt und, immer no dran au gli i de Charts, luegsch.» Die Chlyklass bringt solche Prahlereien mit einem Schuss Selbstironie rüber. Auch das gehört dazu. Musikalisch muss man teilweise leider das alte Sprichwort «zu viele Köche verderben den Brei» bemühen. Trotz ein paar guter Ideen und Tracks ist «Ke Summer» nicht das Album, das man von solch einer Besetzung erwarten dürfte. Tracks wie «Gib / nimm» (inklusive Mickey-Mouse-Stimme) «Summer für immer», «Geit nid angers», «Unschuudig» klingen zu mittelmässig und wenig originell. Manchmal geht die Band ein wenig zu stark auf Nummer sicher. Schade! RPA  

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