Disco Doom

Binary stars

Grunge, Stonerrock, Alternative

Defer Records, Defer 002, Rec Rec

11/03



Mit Discomusik hat die aktuelle CD des Badener Trios Disco Doom herzlich wenig zu tun. Die sechs rohen Songs bewegen sich irgendwo zwischen dem Stonerrock von Bands wie den Queens Of The Stoneage, einer Prise Elektronik à la Suicide, dem Grunge von Dinosaur Jr. und der Low-Fi-Attitüde von Guided By Voices oder Sebadoh. Getroffen haben sich Disco Doom, wenn man die Geschichte glauben darf, 1996 am Bahnhof Baden. Mann und Frau war gerade auf dem Weg nach Zürich. Reto Vogler (Drums), der heute nicht mehr dabei ist, schlägt Disco als Name vor. Gabrielle de Mario setzt dem Doom entgegen. Anita Rufer kommt schliesslich auf die Idee, diese beiden Namen zu verbinden. Nach einem ausgewachsenen Schlagzeuger-Karussell (Drummer kamen, Drummer gingen) veröffentlicht das Trio 2002 ihren Erstling auf dem eigenen Label Defer Records. Für ihr Zweitwerk «Binary stars» ging es etwas schneller. Die sechs Songs sind (einmal mehr) der Beweis, dass auch die Schweiz gute Bands im Alternative-Bereich hat, wenn sich bloss jemand dafür interessieren würde. Disco Doom, beispielsweise, hätten es verdient. (RPA)

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