Stephan Eicher

Louanges

Pop, Rock

Virgin, 847647, EMI

Eicher_99.jpg (7717 Byte)Nach den eher experimentellen, feingliedrigen und wagemutig variierten Stücken seines letzten Albums «1000 vies» (das sich trotz des hohen musikalischen Niveaus unter den Erwartungen verkaufen liess), brilliert der Schweizer Musiker und Sänger nun wieder mit einer Produktion, die in althergebrachter Weise erarbeitet wurde und mit vielen Songperlen aufwartet, darunter die erste Auskopplung «Venez Danser». Eigentlich hätte «Louanges» ja in einem französischen Schloss entstehen sollen, das sich jedoch als zu ungemütlich erwies. So fanden sich Stephan Eicher und seine illustrere, international besetzte Musikerschar ein weiteres Mal im Kursaal-Casino Engelberg ein. Das Ensemble, das diesmal auf den Einsatz von Computern verzichtete, und Produzent Malcolm Burn harmonieren perfekt – so wurde das nun beim Renommierlabel Virgin erschienene Album wahrlich zu einem «Chef d'oevre» (Good News). Andere sehen ihn jetzt «zur intellektuellen Version von Gölä» mutiert (Loop). Wie auch immer: Stephan Eicher, der bei den Testen wiederum auf seinen Stammschreiber Philippe Dijan zurückgreift, überrascht mit einigen neuen Arrangements und keltischem Folkrock, zitiert sich aber auch gerne selber, etwa in den melancholischeren Chansons. Überaus gelungen ist das fällige Remake des alten Taxi-Kulthits «Campari Soda».

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