Frantic

Change

Indierock

Greenhorn Records, GHR-001, Sonic Lab Records

1/07

 


Am Anfang standen Coversongs, wie bei so vielen Bands. Die Wiler Combo Frantic (wild, rasend) bekam durch das Nachspielen von Fremdmaterial ein Gefühl für das Eigene. Das war um 1998 herum. 2001 kommt dann das erste Album. Bis zum aktuellen Werk «Change» folgen noch zwei weitere, alle restlos ausverkauft. Das spricht für sich. Auch ihr viertes Album hatte einen guten Start. An der CD-Taufe setzten Frantic stolze 300 Stück davon ab. Die elf Songs auf «Change» bewegen sich im weiten Feld des Indiepop. Da taucht der Gitarrensound von The Cure auf («Still don’t know», «Somehow»), die Melancholie von Coldplay («My love», «Change») im Song «Mr. Genius» aber auch die Lockerheit und Frische der Basler Dominique & The Wondertoys (Dominique Alioth ist ja leider verstorben). Schwerpunkt mässig ist «Change» aber eher nachdenklich. Dabei überzeugen Frantic aber nicht in jeder Hinsicht. Gelegentlich klingen die Songs etwas beliebig («Bitter taste», «On your own»). Dafür wird Mann und Frau mit wunderbaren Nummern wie («Still don’t know», «My love» (schön dramatisch), «Mr. Genius» und dem Abschluss «Fall asleep» beglückt. RPA  

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