Groombridge

Phrases from the second floor

Indierock

Weltschall, weltschall.ch

5/07

 


Ein paar Eigeneinschätzungen aus dem Presseblatt der Band Groombridge darf man getrost dick unterstreichen: «Leidenschaftliche Musik, die versucht, den Gefühlen freien Lauf zu lassen.», zum Beispiel, oder «Man spürt das Herzblut, das die Band in diese Aufnahmen gesteckt hat.» All das trifft tatsächlich auf «Phrases from the second floor» zu. Die Burgdorfer Formation um Sänger Dyle (eigentlich Christian Berger) schafft auf ihrem zweiten Werk den geneigten Hörer mit dreizehn abwechslungsreichen Songs, die als Inspiration Bands wie Coldplay, Placebo oder My Bloody Valentine zu scheinen haben, in seinen Bann zu ziehen. Dafür sind möglicherweise drei Gründe ausschlaggebend: Groombridge, die sich nach einem Ort in Sussex benannt haben, verstehen es vorzüglich, Songs spannend zu inszenieren. Sänger Dyle hat ein variantenreiches Organ, das er sehr effektiv einsetzt. Und «Phrases from the second floor» ist satt und druckvoll produziert. Als geeigneten Einstieg in die Welt von Groombridge sollte man sich den vielschichtigen Titeltrack, das aus dem Ruder laufende «Stop changing things» und das leise, folkige «A healing place» zu Gemüte führen: Drei Eckpunkte des Groombridge-Soundbildes. RPA  

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