Krauss

Today is not yesterday

Alternative Rock

Soundservice, EMI

8/03



Mit dem nun 3. Album platziert sich Krauss mehr in der Stilrichtung Alternativ-Rock, etwas düsterer als zuvor, kantiger und auch brachialer. Vor 4 Jahren hat Raph Krauss (1974) mit seiner Band noch Berner Mundart-Rock produziert und viel positives Echo erhalten. Doch empfand er im Mundart-Rock musikalischen Einschränkungen - jedenfalls für eine Band, in der fast jedes Mitglied seine Wurzeln ausserhalb der Schweiz hat. Was auf den vorangehenden Alben bereits für Radio-Airplay und Aufmerksamkeit gesorgt hatte, ist auf «Today is not yesterday» kraftvoller und konzentrierter gewachsen. Und dies ist nicht nur der Verdienst von Jan Eliasson (Mastering/ Tocano, Kopenhagen), sondern einem stabilen Produktionsteam und den fähigen Musikern. Mit dem neuen Album ist der zuvor hörbare typische Schweizer-Rock verschwunden und auch die Stimme von Raph hat mehr Format, als auf dem letzten Album «Welcome to my Head». Die neuen Songs haben mehr Druck, sind eingängiger, konsequenter, aber nicht langweilig.

 

 

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