March15

Touch down

Pop

Ahoj Records, ,Phontastic

10/06

 


Hinter March15 steckt Felix Klaus, der als Kontrabassist schon für Bobby McFerrin, das Basler Kammerorchester oder Michel Legrand gearbeitet hat. Auf «Touch down» ist davon nur am Rande etwas zu spüren. Die zehn Songs bewegen sich im weiten Feld des Pop-Rock. Klaus hat aber eigene Vorstellungen wie Popmusik klingen muss. Damit ist er nahe am tiefgründigen Kunstpop der holländischen Nits oder lässt Erinnerungen an die deutschen Sacco & Mancetti aufkommen. Im Song «Camelia» schimmert sogar für einen Moment Mark Knopfler durch. Musikalisch Reduktion ist aber beileibe nicht die Sache des Baslers. Im Track «Sitting on a cloud» scheint ein Hauch elektronischer Moderne durch, ergänzt von einer Prise Funk-Jazz. «Long day» überrascht mit dem Einsatz von ruppigen Gitarrenriffs. Und durch «Winter night» schwebt ein geschmeidig jazziger Bass. Mit viel Feingefühl verwandelt Felix Klaus diese Elemente und seine Vorstellungen in nachdenkliche, kunstvolle und vor allem tiefgründige Songs, die den geneigten Hörer noch lange begleiten RPA  

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