Noah Lost The Birdhouse

Dive

Trip Hop, Pop

Land, LA380503-2, www.nltb.ch

10/03



Wer sich das aktuelle Album der Weggiser Band Noah Lost The Birdhouse anhört, kann fast nicht glauben, dass das Septett einmal mit Partyrock durch die Lande zog. Von Rock, Folk, Blues bis hin zu Punk liessen sie nichts aus. 1998, fünf Jahre nach den ersten Schritten, entschieden sich Noah Lost The Birdhouse zu einem Stilwechsel in Richtung Trip Hop. Mit Hilfe des Lunik-Gitarristen Luk Zimmermann resultierte daraus «Dive». Die zehn atmosphärischen Songs verraten Einflüsse von Massive Attack, Lunik und vereinzelt Depeche Mode und Camouflage. Vor allem der Sprechgesang von Markus Wolfisberger, der einen schönen Kontrast zur elfengleichen Stimme von Chantal Aerschmann bildet, erinnert an Massive Attack. Zum Pech von Noah Lost the Birdhouse ist die Trip-Hop-Welle schon eine zeitlang verebbt. Das ändert aber nichts daran, das «Dive» mit «Home» und «Pale moon» zwei ansprechende Songs enthält. (RPA)

Übersicht Releases & Reviews

 

 


Swiss Music Business- & Scene-News provided by

Copyright © Swiss Music News