Pleroma

Para: noia king

Indierock

K-tel, Div Ple6666, K-tel

10/06

 


Am Schluss des achten Songs «A place to hide (the paranoia king)» singt Pleroma-Frontmann Luca Colomba resigniert: «The paranoia king is killing me». So schlimm es dann doch nicht gekommen, schliesslich hat der Thuner die CD-Veröffentlichung erlebt und scheint sich auch heute noch bester Gesundheit zu erfreuen. Schwermütig und zuweilen fast düster, geht es in den Songtexten von «Para:noia king» aber schon immer wieder zu und her. In einem Interview erklärte Colomba: «Das sind meine Gefühle, meine Gedanken in den Songs. Kann sein, dass sie einige Leute vor den Kopf stossen. Ich kann nicht verlangen, dass alle sie verstehen.» Positive Momente finden sich unter den vierzehn Songs ihres Debütalbums aber auch. Am Schluss steht sogar Aufbruch und Hoffnung: «V.L.R. (Viva la Revolution)»: «Until the falling stars will not fulfill our wishes so long i will fight and never look back.» Gepackt hat die 1998 ins Leben gerufene Formation ihre Texte in ein Gewand aus Indierock, das so depressiv nicht klingt. Dem Pleroma-Sound, der an Bands englischer Prägung erinnert aber auch immer wieder an Dada Ante Portas mahnt, ausser wenn Colomba seine Stimme etwas gar arg quält, sind Melodien nicht fremd. Am poppigsten ist neben der Single «Hello» «Strangers» und. am schönsten das Duett mit Carmen Reber im Song «My heroine». RPA  

Übersicht Releases & Reviews

 

 


Swiss Music Business- & Scene-News provided by

Copyright © Swiss Music News