Redeem

Eleven

Rock, Metal

One And One Records, 4018996103083, MV

10/06

 


Nach ihrem vielversprechenden Demo von 2004 geht die Innerschweizer Formation auf ihrem offiziellen Debüt differenzierter ans Werk. Geblieben sind die Anleihen an Soundgarden, die Foo Fighters oder Audioslave: Redeem hat alle fünf Songs des Demos in überarbeiteten und verbesserten Versionen auf «Eleven» hinübergerettet. «Bullet», beispielsweise, klingt jetzt aber fast wie ein Simple-Minds-Song. Verloren hat eigentlich nur «Dreams you’ve lost along the way», das als Demo in Sachen Gesang und Balance zwischen Gitarren und Gesang besser klang. Beim neuen Material ist teilweise eine Hinwendung zum Sound von Bands wie Nickelback und Konsorten festzustellen. Insgesamt erreicht das Trio um Frontmann Stefano «Saint» Paolucci locker internationales Niveau. Und zwar was das Songwriting anbetrifft und auch bezüglich Produktion. Tommy Vetterli, ehemals Coroner, sass zusammen mit «Saint» an den Reglern. Die Single «Alive» beweist, dass Redeem neben harten Geschossen auch radiokompatible Pop-Nummer schreiben können, die Nickelback und Konsorten das Fürchten lernen. RPA  

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