Samael

Reign of light

Metal

Galactical Records, 903672, MV

10/04



Der dunkle Stern von Samael ging Ende der Achtziger auf. Auf ihrem Debüt-Longplayer «Worship him» (1991) zelebrierten sie Black Metal. Damit und auch mit den folgenden Veröffentlichungen (neben anderen «Ceremony Of Opposites» (1994), «Passage» (1996), «Eternal» (1999)) erarbeitet sich die Band um Sänger Vorph einen gute Namen auf dem internationalen Parkett. Die überzeugenden Live- Qualitäten dokumentierte 2003 die DVD «Black trip». Nach langer Abstinenz wegen Problemen mit dem Label folgt jetzt wieder ein Studioalbum. «Reign of light» (Herrschaft des Lichtes) liegt musikalisch irgendwo zwischen Gothic-Metal und einer englischen Version von Rammstein. Vorphs Organ ähnelt gelegentlich sogar dem von Till Lindemann. Das ist modern, teilweise tanzbar, Erfolg versprechend aber leider auch mittelmässig. Nix mehr mit innovativ und wagemutig, etwas, das ihre früheren Alben auszeichnete. Schade!! P.S. Auf der Single «Telepath» gibt es eine Karaoke-Version des Albumstracks «Inch' Allah». Ich hoffe, dass ist ein Witz. RPA

 

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