Tom Combo

Born to be here

Low-Fi-Rock, Indie, Experiment, Reggae, Slam-Poesie, Rock

Menschenversand, 3-9521517-6-9, Verlag Der Gesunde Menschenversand

2/04



Die Residents brachten 1980 ihr «Commercial Album» heraus: 40 Songs mit einer Laufzeit von 40 Minuten. «Born to be here» bietet mit einer Laufzeit von 70 Minuten 40 Beiträge, die sich auf eine ähnlich experimentelle Weise mit den Absurditäten des Lebens auseinandersetzt. Tom Combo, der Musiker und Slam-Poet aus Winterthur, offeriert Ironie und Sarkasmus mit einem realen Hintergrund. Musikalisch ist das nicht kategorisierbar. Combo lässt nichts aus, macht vor nichts halt. An Instrumentarium wurde eingesetzt, was gerade verfügbar war. Neben Tom Combo haben sich auch Fred Schmid (Futter, Itch), Eric Férey (White Spirit), der Ostschweizer Hip-Hopper Daniel Göldin und der Ex-Wiener David Drilling (Bottervogel, Snakkerdu Densk) auf «Born to be here» verewigt, bloss weil sie gerade da waren. Spontaneität als Konzept. Hiddentracks werden nicht ans Ende gesetzt, Tom Combo baut Extremisten («Ich bau mir einen (Extremisten)», arbeitet als Bademeister («Bademeister») oder ruft dazu auf, einen DJ umzubringen («Niedrige Treue»). Tom Combo ist/war selber DJ. Nichts ist heilig. (RPA)

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