Wake

Tremor

Indierock, Grunge

Phonag, 0007235 WRT, Phonag

3/07

 


Das zweite Werk der Zuger Formation zeichnet sich aus durch Dynamik, Abwechslung, Breitenwirkung und Tiefe. In seiner ganzen Länge ähnelt das «Tremor» einer musikalischen Achterbahnfahrt. Nach den druckvollen Riffs des Eröffnungssongs «Howl» und dem fast poppigen «Sweet relief», drosselt die Band das Tempo und geht in sich. Songs wie «The selfish» oder «Parting wave» setzen auf Vertiefung und Breitenwirkung. Zwischendurch, im Song «Saint» gedenken Wake einer alten Unsitte von Rockbands, dem Gitarrensolo, wie bei «On flames» übrigens auch. Bei Song Nummer 7 wird das Tempo wieder erhöht und klingen Wake fast wie die Black Crowes. «Lack» zeigt die seit 1995 existente Band um Frontmann Thomas Büchi anschliessend sogar von ihrer folkigen Seite. Das punkige «Down the drain» (heisst übersetzt «Vor die Hunde gehen») ist dann der wütende Höhepunkt des Albums. Textlich nagelt Thomas Büchi auf «Tremor» laut Presseblatt seine eigenen Dämonen an die Wand. RPA  

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