Paul Weixler

Freiwild

Folk, Blues, Rock, Mundart

Boy, Boy 49, Rec Rec

8/03



Paul Weixler zeichnete in der Blütezeit des Schweizer Punks verantwortlich für den Text zum TNT-Klassiker "Züri brännt". In den Achtzigern geriet der Zürcher "unter die Räder der verschiedenen Politfraktionen", wie es in den Linernotes so schön heisst. Auch privat lief es nicht sehr gut. Alkohol- und Drogenabstürze gipfelten 1992 in einem Selbstmordversuch. Danach folgten Aufenthalte in der Psychiatrie. Paul Weixler raffte sich aber immer wieder auf. Sein Debüt "Freiwild" ist jetzt eine Verarbeitung seines verkorksten Lebens aber auch eine Ansammlung von traurigen Geschichten. Weixler erzählt eingebettet in Rock, Blues, Punk und Folk von seinem Universum ("Gott sei dank"), einem Ladendieb ("Kasse") oder über Verlassenheit, Trost und Versöhnung ("Chind"). Die limitierte Stimme von Weixler beraubt die tiefgründigen Songs leider manchmal ihrer Wirkung. (RPA)

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