The Young Gods

Music for artificial clouds

Ambient, Experiment, Post-Rock

Make Up, Make 22, Rec Rec

3/04



«Heaven deconstruction», das 1997 erschiene Instrumental-Album der Young Gods hatte es schon angedeutet: Die donnernden Westschweizer Sample-Pioniere können auch leiser. «Music for artificial clouds» geht jetzt noch einen Schritt weiter. Traumartige Sequenzen wechseln sich ab mit beruhigenden Geräuschfetzen, gelegentlich blubbert es, «Ophiushi» klingt beinahe wie tibetische Meditationsmusik und manchmal ist da (fast) nur das blanke Nichts. Die zwölf Kompositionen scheinen nirgends anzufangen und auch wieder dorthin zu verschwinden. «Music for artificial clouds» ist eine Auftragsarbeit für den Choreographen Gilles Jobin. Die Klangbilder wurden teilweise durch die Umgebung inspiriert, für die sie geschaffen und wo sie auch gespielt wurden: Auf der Arteplage von Yverdon, an den Ufern des Neuenburger Sees. RPA

 

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