Florian Ast

Läbeszeiche

Mundartrock

Universal

1/07



Der nun in Obwalden lebende Berner Sänger und 6facher Platinstar unterbreite hier «seine schrägsten, originellsten, schönsten Lieder je», auf einem «ausgewachsenen, ausgesprochen erwachsenen Album». So sieht es tatsächlich aus, glaubt man dem Business-konformen Outfit des früheren «Rammel-Rockers« auf dem Cover. Das dort gleichzeitig prangende, übergrosse Fragezeichen deutet aber doch auf gewissen Widerspruch. Und siehe da – innen ist (fast) alles wie erwartet: Florian Ast ist der «gleiche unkomplizierte alte Bub geblieben, der er schon auf seinem letzten Werk ‚Astrein’ gewesen ist. Er leibt und lebt, schwätzt und rockt wie eh und je», schreibt etwa der Bund.

Florian serviert uns «Rock, der so aufmüpfig ist, dass er immer noch gäbig Platz im Tagesprogramm der privaten Radioanstalten findet». Der SoBli ortet einen «überraschend nachdenklichen Songwriter», dessen Album von einer sensiblen Stimmung durchzogen sei. Und wer ihn schon früher weniger mochte, darf auch dabei bleiben: «Ein Alpen-Grönemeyer ist an Ast nicht verloren gegangen, wiegen doch die paar wenigen, knackigen Rock-Grooves seinen Balladenkitsch nicht auf.» kritisiert die SonntagsZeitung.

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