Hans Feigenwinter
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Der junge Pianist Hans Feigenwinter besitzt Talente, die in der aktuellen Jazzszene selten sind: eine eigene Sprache, viel Ausdruckskraft und den Willen, seine Ideen voll auszuschöpfen. Für sein zweites Album hat er sein Trio in ein ungewöhnliches Quartett umgewandelt: E-Bass, Violoncello, Piano und Trompete. Die drei Solisten verinnerlichen den Rhythmus ohne Schlagzeugbegleitung und entwickeln auf dem Bass von Wolfgang Zwiauer das, was der Komponist als "neue kausale Musik" bezeichnet. Ein bewusst langsames Werk, das sich zunehmend steigert, ein dichtes Netz aus melodischen und rhythmischen Beziehungen, das die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation verwischt. Das auf brillianten und zugleich einfachen Themen aufbauende Werk ist ein gelungenes Experiment.

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