Urban Mäder, Christian Hartmann

Die Abwesenheit des Igels beim Einbrechen der Nacht

Jazz

Unit, MV

Die erste gemeinsame Arbeit der beiden Musiker führt verschiedene Erfahrungshintergründe zusammen. Christian Hartmann spielt seit Jahren sowohl in der Barockszene wie auch in verschiedenen Jazzformationen. Urban Mäder ist bekannt als Komponist zeitgenössischer Musik. Viele seiner Projekte sind interdisziplinärer oder installativer Art. Durch das nach Cage’schen Vorgaben präparierte Klavier und den zeitweilig ebenfalls präparierten und unkonventionell behandelten Kontrabass wirken die Miniaturen im ersten Teil der wie humoristisch-bizarre Skulpturen, die bestens zum Bild des Igels passen. Die neun Stücke sind kurz und flüchtig. Die fünf längeren Stücke des zweiten Teils «Beim Einbrechen der Nacht» sind mit konventionellem Instrumentarium gespielt und suchen mehr die dramaturgische Tiefe. Es sind Nachtstücke mit ihrer Hintergründigkeit und Schwere. Man geht davon aus, dass man sich damit abgefunden hat, dass der Igel nicht mehr erscheint. Wenn doch, dann nachts, wo man ihn kaum mehr sieht. Nachts schweift der Blick in die Dunkelheit. (Bandinfo)

 

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