Schmalhans
Fauler Hund

Ironische Revivals: «Gepflegter Schlagerpop, schmachtende Liebeslieder und schräge Chansons» stehen auf der Visitenkarte dieses Basler Quartetts, das sich auf seiner zweiten CD mit Akkordeon, Mundharmonika, Kontrabass und mehrstimmigem Gesang aus dem Fundus generationsweit entfernter Musikstile bedient. Das witzig-schnulzige Ensemble fühlt sich irgendwo zwischen «Caféhausambiente, deutschem Nachkriegs-Rock’n’Roll und der Hintergrundmusik eines drittklassigen Schmuddelstreifens aus den 70ern» zuhause und greift daher auf verschiedene musikalische Elemente zurück. Schmalhans orten offenbar auch in der Schweiz eine Marknische für überzeichneten, altmodischen Schlager und hochdeutsch vorgetragene Lieder. Zu einigem darf tatsächlich mal geschmunzelt werden.

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