Michael von der Heide

30°

von der heide.JPG (18750 Byte)Das Cover seines zweiten Albums sieht aus wie eines der jungen Chansonniers aus den 70er-Jahren - und das soll es wahrscheinlich auch, geht es dem Zürcher Sänger und Publikumsliebling doch um die Rehabilitation des Chanson schlechthin - und um dessen Weiterentwicklung. «Mal minimalistisch, mal opulent, mal mit Wehmut und oft mit Witz» führt der 26jährige von der Heide vor, wie dieses Genre in unseren Tagen zu tönen hat. Souverän wird dabei die Gradwanderung zwischen Kitsch, Ironie und Ernsthaftigkeit gemeistert. Mit heller Stimme besingt von der Heide den «postmodernen Pop für die Jahrtausendwende» auf hochdeutsch, im Dialekt und natürlich en français. Liebe, Totschlag, Sehnsucht, Endzeitstimmung, Auf- und Abbrüche sind die Themen, die mit Disco-Grooves, Easy-Listening-Klangteppichen, als Pop, Roadmovie-Track oder Rap inszeniert werden. Mit Beiträgen von Milena Moser, Corin Curschellas, Daniela Simmons und weiteren Gästen sowie Thomas Fessler und Markus Kühne (Produktion).

 

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