Weyermann

Pool

Rock

Muve, MV

1/07



Anderthalb Jahre lang hat Adrian Weyermann im Zürcher Rockklub El Lokal fast jeden Montag im Monat auf die Bühne geladen. Zusammen mit seinen Gästen versuchte er, fremden Kompositionen eine eigene Note zu verleihen und Eigenes fremd klingen zu lassen. Über die Musik traten Generationen in den Dialog, Randseitiges wurde ins Rampenlicht gekarrt, von den Evergreens aus der Sixties-Plattenkiste der Staub gewischt und scheinbar nicht Zusammengehörendes verdrahtet. Danach drängte es Weyermann, wieder seinen inneren Melodien und Tönen nachzuhorchen. In nur drei Monaten entstanden aus 50 Songideen 26 Skizzen und daraus fertige Lieder. Zwölf davon sind auf «Pool» zusammengefasst, dem dritten Soloalbum Weyermanns seit der Auflösung von Crank im Jahr 2001.

Eingespielt hat Weyermann das Album live im Studio. Fünf Tage im Übungsraum und ein Konzert dienten als Vorbereitung. Musiker, die alle mit Weyermann auf der Bühne an der Sihl gestanden haben, besorgten die Begleitung; Sie haben ihre Wurzeln im Jazz (Schlagzeuger Luca Ramella von Lauschangriff; Organist Mario Scarton von Lobith) oder im Blues (Ex-Sauterelles und -Krokodil-Drummer Düde Dürst; Organist Hendrix Ackle von Hendrix Cousins und Philipp Fankhauser) oder sie kennen sich aus in der musikalischen Welt der ganz grossen Gefühle (Bassist Thomy Jordi, ehemals Stiletto und Helge Schneider, heute Rosenstolz; Cellist Martin Tillman aus dem Team des Hollywood- Komponisten Hans Zimmer).

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