Züri West

Aloha from Züri West

Mundart-Rock, Pop

Sound Service

6/04



Wenn Kuno Lauener und seiner Mitmusiker ein neues Album bereit haben, sorgt dies allenthalben schon vor der Veröffentlichung für einen ausgewachsenen Medienrummel. «Der ewige Held hat seinen Frieden gefunden» kommentiert die SonntagsZeitung, die Stimme sei sanfter geworden, seine Band habe trotz Rockfeeling und Energieschüben an Druck verloren. Hart ins Gericht geht der Tages.Anzeiger: «Früher verstanden es Züri West, brillant mit Versatzstücken zu spielen oder angloamerikanisches Repertoire für ihre Zwecke umzumodeln, aber 2004 sind ihnen diese Talente endgültig abhanden gekommen. So sind sie von einer brillanten Rockband, die zufällig auf Mundart intonierte, zur Mundart-Band mutiert, die Rockmusik mit Bossa-Beigeschmack und Elektronik-Streusel erzeugt.»

Die NZZ am Sonntag bringt ein Kuno-Interview, in dem es auch um die Nebenwirkungen einer Midlife-Crisis und ums Nichtrauchen geht. Blick konzentriert sich in seinen News auf das Gainsbourg/Birkin-Cover «Schötem», das Kuno Lauener mit Jäel von Lunik singt und das nun auch auf CD gebannt wurde. Für Gesprächsstoff ist also gesorgt. Züri West, seit den 80ern in einer Führungsposition in Sachen Schweizer Rock-Musik, bleiben sich ihrer Rolle gerecht. Dazu gehört auch eine saubere, viele Stimmungen einfangende Produktion in der wie immer auch die Texte überzeugen.

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