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Interview Eyelash

Hinter der neuen Zuger Formation Eyelash stecken alte Bekannte wie Nicole Kammermann (Boutique, S’Funkhoosers), Roland Häusler (Lambs) und Nino Nizzi (One, Voice Case). Die Musik ihres Debüt begeisterte sogar das Björk-Management.

Swiss Music News: Der Name Eyelash (Augenwimper) kann vieles, aber auch nichts bedeuten. Was habt ihr euch dabei gedacht?

Roli: (überlegt). Das Auge ist ein Wahrnehmungsorgan. Unser Name hat etwas mit Sehen und Wahrnehmen zu tun. Aber auch viel mit Zufall. Wir hatten diverse Namen, die wir über längere Zeit stehen liessen, um zu schauen, wie sie klingen. Irgendwann hat sich Eyelash aber durchgesetzt.

SMN: Hat er auch damit zu tun, dass ihr auf der Bühne multimedial arbeitet?

Nicole: Auf jeden Fall. Das Auge ist ja das Fenster zur Seele. Das feine, tiefe und zerbrechliche. Mir hat der Name von Anfang an total gut gefallen. Du kannst den Namen mit einer ganzen Menge von Metaphern verbinden, die für mich stimmen. Eyelash passt zu allen Sachen, die wir verkörpern.

SMN: Alle zehn Lieder auf eurem Debüt «Treasure» sind überdurchschnittlich lang. Keiner ist unter vier Minuten. Hattet ihr zu viele Ideen für die einzelnen Songs?

Roli: Für mich sind einige der Songs schon fast zu kurz... Es gibt Grenzen, die man im Auge behalten muss, wenn man beispielsweise ein Video machen will. Wenn für mich aber ein Song eine gewisse Länge braucht, dann braucht er die halt. Ich will nicht wegen irgendwelchen Radiostationen Songs kürzen, die für mich dann nicht fertig klingen. Das ist für mich der Hauptgrund. Sicher kann es mal kurze Songs geben.

SMN: Wie wichtig sind euch die Texte? Sollen sie bloss Melodien transportieren oder habt ihr konkrete Aussagen. Nicole, bist du als Sängerin für die Texte verantwortlich?

Nicole: Nein, wir drei zeichnen grundsätzlich für alles verantwortlich. Ich singe einfach alleine. Bei uns entsteht zuerst die Musik. Sobald die ein gewisses Gerüst hat, schauen wir, was für Bilder sie in uns auslöst. Dann versuchen wir diese Bilder so konkret wie möglich auf zu umschreiben und in Wörter zu fassen. Wir nehmen sie erst auf, wenn die Wörter für uns total stimmen.

SMN: Vom Klang oder von der Aussage her?

Nicole: Von der Aussage her, aber auch vom Klang. Es gibt ein paar Wörter, die zu einfach und ausgelutscht tönen, die schon tausendmal gebraucht wurden. Für die versuchen wir einen Ersatz zu finden, der die Aussage noch mehr auf den Punkt bringt. Die Texte sind uns sehr, sehr wichtig.

SMN: Aus euren Songs lassen sich Einflüsse heraushören. Es hat harten Gitarrensound, New Wave-Elemente, einen Dub-Reggae-Bass-Lauf, viel Trip-Hop-mässiges und der letzte Song könnte sogar von einem Filmsoundtrack stammen. Versucht ihr die Wünsche aller drei einzubauen? Schliesslich kommt ihr ja alle von musikalisch unterschiedlichen Bands.

Roli: Es gab sicher Melodien und Klänge, die ich toll fand und die anderen nicht. Daraus entstanden Diskussionen, manchmal bis zu einer Stunde. Wir haben solange diskutiert, bis wir eine Einigung fanden. Uns ist es wichtig, dass das Gesamte allen gefällt. Jeder soll dahinterstehen können.

Nicole: Manchmal knallen wir schon etwas aufeinander. Aber das finde ich eigentlich sehr spannend. Ich will nicht mit jemandem arbeiten, der zu allem Ja und Amen sagt. Ich persönlich setzte mich sehr mit Sachen auseinander, die mich interessieren. Wenn jemand eine andere Meinung hat, will ich wissen warum. Auch wenn gewisse Diskussionen nicht immer lustig waren, muss ich im Nachhinein sagen, dass sie es trotzdem wert waren. Sie schweissen uns zusammen und bringen uns weiter. Ich habe in vielen Bands gespielt, so fruchtbare Diskussionen hatte ich bis anhin aber noch nie.

SMN: Gibt es konkret einen Song, bei dem ihr lange rumdiskutiert habt?

Roli: Es gibt einen, der ist schlussendlich aber nicht auf der CD gelandet. Teilweise haben wir so intensiv an den Songs gearbeitet, dass uns der eine oder andere plötzlich nicht mehr gefiel. Wir merkten, dass wir uns von der ursprünglich guten Idee entfernt hatten. Solche Songs haben wir dann auf die Seite gelegt und später wieder hervorgeholt. Beim besagten Song wussten wir, dass sehr viel Potenzial drinsteckt. Irgendwie konnten wir ihn aber einfach nicht abschliessen. Das berühmte i-Pünktchen fehlt noch.

Peter Bürki (Manager): Dieser Song wird Live trotzdem gespielt. Vielleicht sagt die Band nach einer Weile plötzlich: Ah, genau so hätten wir den Song auf aufnehmen wollen.

SMN: Wie gross war für euch die Umstellung von euren früheren Bands zu Eyelash? Speziell für dich Roli, weil du nicht mehr singst.

Roli: (lacht) Schlussendlich ist das für mich nicht so tragisch. Ich habe schon seit Jahren Tapes mit Synthesizer-Musik aufgenommen. Dafür wollte ich schon immer eine Sängerin haben. Klar gibt es einen Reiz, diese Songs selber zu singen, aber schlussendlich würde es nicht ganz reinpassen. Vielleicht werde ich mal einen Titel singen. Grundsätzlich kann ich mich aber sehr gut zurückhalten. Schliesslich steuere ich noch Backingvocals bei, da bin ich ja auch am Singen. Das reicht mir eigentlich.

SMN: Und für die anderen?

Nino: Für mich ist es eine neue Herausforderung. Es ist aber genau das, was ich schon immer machen wollte. Bei Eyelash hat es sich einfach konzentriert. Roli war bei den Lambs so etwas wie federführend, genau wie Nicole bei Boutique. Bei meinen ehemaligen Bands habe ich auch Proben und andere Sachen vorbereitet. Wenn sich drei solche Leute treffen, muss es etwas Gutes entstehen.

Nicole: Ich habe schon in vielen Bands gespielt. Für mich war es immer wichtig zu singen. Als ich eine Zeitlang einen Unterbruch hatte, weil sich eine meiner Bands kurzfristig aufgelöst hatte, habe ich gemerkt, wie sehr ich das Singen vermisse. Gefallen hat es mir eigentlich bei allen Bands. Nur habe ich bei einigen gesungen, beispielsweise bei Boutique, die Musik machen, die ich mir gar nicht anhöre. Ich mag starke Frauenstimmen im Trip-Hop-Bereich. Depeche Mode höre ich auch sehr gerne.

SMN: Das hört man auf «Treasure» auch heraus.

Nicole: Jede Menge Samples und Synthesizer, das hat mich immer sehr fasziniert. Es war schon immer mein Traum, mal so etwas selber zu machen. Ich konnte es einfach nicht konkret formulieren. Als ich gemerkt habe, was bei Eyelash entsteht, wusste ich, dass ich es gefunden hatte. Das passt so gut zu mir. Bei Eyelash habe ich mein Zuhause gefunden. Darum hatte ich keine Mühe mit der Umstellung.

SMN: Michel Gilgen (Zuger Filmer, Musiker und Fotograf) hat Filme zu einzelnen Songs gemacht. Hattet ihr schon beim Schreiben der Songs Ideen oder sind die mit Michel entstanden?

Roli: Weil wir bei den Texten sehr viel mit Bildern arbeiten, wurde es einfacher, die Filme zu entwickeln.

Nicole: Michel ist einer, der uns recht gut spürt. Er hat eine Ahnung, was wirklich zu Musik passt. Nicht nur, was ankommt, sondern, was stimmig ist.

Peter: Einander Bilder und Geschichten erzählen, ist ein wichtiges Element der Band. Das macht mir Eindruck. In Eyelash gibt es eine hohe Gesprächskultur. Es werden miteinander Bildergeschichten entwickelt. Daraus ergibt sich automatisch ein visuelles Element. Deswegen lag es auf der Hand wie gewisse Filme aussehen würden. Bei anderen hat man den Prozess dann mit Michel erarbeitet.

SMN: Was kann der Zuschauer an der CD-Taufe alles erwarten - auf und neben der Bühne?

Roli: Neben uns dreien werden noch weitere Leute auf der Bühne stehen. Marc «Fusion» Schweiger (ehemals Bastard, F.U.K.) wird Bass spielen, Erich Güntensberger (ehemals Body Shock) Schlagzeug und Beole TM (Gast bei u.a. Cotton Crown) Keyboard. Einige Elemente werden aber ab Band kommen. Wir werden die einzelnen Songs synchron mit den Filmen präsentieren, die auf einer Grossleinwand gezeigt werden.

Nicole: Wir haben ein passendes Lichtkonzept entwickelt. Und die Tänzerin Sabina Asnani wird den Song «Treasure» performen. Es wird aber noch weitere kleine Überraschungen geben, die aber erst grob festgelegt sind. Alles wollen wir noch nicht verraten.

Peter: Etwas, dass man verraten kann, ist, dass wir eine sehr aufwendige Dekoration in der Halle machen werden. Es soll keine Grenzen zwischen der Band und dem Publikum geben. Der ganze Raum soll eine Performance sein, und das Publikum ein Teil davon. Hinter den Leuten wird es Dekoration geben. Das Lichtkonzept ist nicht bloss auf die Bühne ausgelegt, sondern auf den gesamten Raum. Beim «Desert-Song» beispielsweise soll dem Publikum vermittelt werden, das es auch in der Wüste ist. Deswegen habe wir die Spinni-Halle gewählt. Sie bietet sehr viel Platz

SMN: Der letzte Song «In the Light of the Sun» tanzt für mich etwas aus der Reihe. Nicole singt im Vergleich zum Rest ziemlich soulig und musikalisch kommt er am nächsten an Filmmusik. Teilweise erinnert er ein wenig an die Musik der Bilitis-Filme, die von Francis Lai geschrieben wurden. Was ist die Geschichte «In the Light of the Sun»?

Roli: Die ursprüngliche Idee des Liedes basiert eigentlich auch auf einem Bilitis-Effekt. Diese Filme wurden mit einem speziellen Lichtfilter aufgenommen, der sie weich erschienen liess. Die Grundidee entstand als ich Zuhause vor dem Fernseher sass. Es war Abend und die Sonne war gerade am Untergehen. Sie blendete mich stark. Deswegen hielt ich meine Hand dagegen, damit ich etwas sehen konnte. Meine Hand sah aus, als würde sie leuchten. Das war der Grundgedanke zu diesem Song. «In the Light of the Sun» ist sehr verträumt. Im Text geht um jemanden, der im Sonnenlicht steht und sagt: «Schau mal wie ich leuchte, ist das nicht lässig». Er klingt anders, weil wir im allgemeinen eine sehr variable Truppe sind. Ich finde, dass man verschiedene Sachen ausprobieren darf, verschieden Stilrichtungen einbeziehen. Andere Sachen gehen schon fast wieder in Richtung Metal. Wieder andere klingen eher nach Achtziger-Jahre Pop.

Nino. Das passiert aber alles unbewusst. Plötzlich hast du einen Streicherlauf, genau wie in «In the Light of the Sun», der einfach stimmt. Dann schauen wir uns an sagen: Wow, ich sehe die Sonne, ich sehe das Glitzern, ich sehe eine alte Bühne. So führt eines zum anderen.

Niocle: Ihr habt den Link zu Bilitis gemacht. Ich habe einen anderen Zugang dazu, der mehr meinem Alter entspricht (Nicole ist dreissig). In meiner Teenie-Zeit war «La Boum - die Fete» der Film. Die Glöckchen-Melodie, die in den Refrain reinläuft, hat mich sehr an diese Filmmusik erinnert. Es hat etwas naiv Verliebtes - vom Inhalt und Text her. Das Spiel mit der Hand, das Roli erwähnte, hat etwas fast Kindliches. Trotzdem: Mir hat das sehr gut gefallen.

Peter: Das ist auch eine Qualität der Band. Ich versuche das immer von aussenstehender Warte anzuschauen. Die Bandmitglieder wollen nicht nur die coolen Typen auf der Bühne sein, sondern auch zu solchen Gefühlen stehen. Es ist eine ehrliche Band. Das ergibt dann verschiedene Stimmungen, in der sich die Band bewegt.

SMN: Wie habt ihr eigentlich zusammengefunden?

Roli: Wir sind gleichzeitig vom Himmel gefallen, direkt in den Proberaum (lacht). Nino und ich kennen uns schon lange. Wir mögen ähnliche Musik. Vor zwei oder drei Jahren haben wir nach einer Zuger Szene darüber diskutiert, wie viele Zuger Musiker an der Zuger Szene und auch sonst in diversen Bands mitspielen. Wir fanden, dass wir das nächste Mal auch etwas miteinander auf die Beine stellen sollten. Irgendwann sind wir dann zusammengesessen und fingen an, zu probieren.

Nino: Daraus entstanden ein paar gute Ansätze. Nach einer Zeit sagten wir: Jetzt brauchen wir eine Sängerin. Ich bin dann per Zufall auf Nicole gestossen. Einige Zeit später kam sie in unseren Proberaum und hat sich unser Material angehört. Schon damals waren gute Schwingungen zwischen uns da.

Nicole: An diesem Abend ist eine erste Fassung des Songs «Moments like these» entstanden.

Roli: Nicole begann zu singen und wir wussten gleich: Das ist es! Es hat vom ersten Moment an gepasst. Danach haben wir sehr lange einfach Sachen ausprobiert. Wir haben erste Songs begonnen. Nach einer Weile entschieden wir uns, welche wir weiterverfolgen und welche nicht.

Nicole: Ich hatte vorher keinen von beiden gekannt. Nino hatte mich einfach in der Galvanik angequatscht. Daraus ergab sich zuerst eine Freundschaft. Weil ich singe, fragte er mich, ob ich mal bei ihnen reinhören möchte. Bei mir hat es gleich gefunkt. Es war aber für mich noch nicht ganz so konkret. Damals war ich auch noch bei Boutique. Wir hatten viele Konzerte. Es lief sehr gut. Für mich war Eyelash am Anfang nur ein Projekt. Irgendwann erkannten wir, dass es für uns drei viel mehr ist. Wir realisierten wir, dass wir daraus eine Band machen müssen.

SMN: Euren ersten Auftritt hattet ihr im Rahmen des Band-Workshops mit Kieran Kennedy.

Roli. Vor diesem Workshop hatten wir zwei fertige Songs. Wir wollten das Feedback eines Aussenstehenden. Kieran hat uns sehr motiviert. Die Songs gefielen ihm sehr gut. Er hat uns ein paar Tipps gegeben, was er anders machen würde. Nach einer Stunde waren wir bereits fertig. Dann sagte Nino, dass er im Auto noch einen Song hätte, der aber noch ohne Text sei. Kieran schlug gleich vor, dazu einen Text zu schreiben. Es war ein Song bei dem wir textlich nicht mehr weiterkamen. Bilder und Ideen hatten wir, konnten sie aber nicht richtig ausformulieren. Nach dem Workshop kam Aldo Caviezel (Go-Kart, Bastard) und sagte, dass es einen Abend geben würde, an dem alle Bands des Workshops auftreten könnten. Er fragte, ob wir Lust dazu hätten. Ich sagte, dass wir erst zwei Songs hätten. Aldo hat uns schlussendlich dazu überredet, obwohl ich persönlich fand, dass wir noch nicht soweit waren. Innerhalb von zwei Wochen haben wir eine Band mit Fusion und Pascal Vidi (ehemals Lambs) auf die Beine gestellt. Wir spielten bloss zwei Songs. Das Feedback war überwältigend. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Wahnsinn. Nach unserem Auftritt kamen die ganze Zeit Leute zu uns und haben uns gratuliert. Das gab uns Auftrieb.

SMN: Wenn man böse sein wollte, könnte man sagen, dass ihr mit euren trip-hoppigen Pop nicht mehr so ganz im Trend liegt. Macht ihr euch über so etwas Gedanken?

Roli: Es ist doch einfach so, dass wir nicht Trip Hop machen.

SMN: Eure Musik hat aber sehr viel Trip-Hop-Elemente - neben anderen Einflüssen.

Roli: Für mich gibt es nichts Moderneres, als verschiedene Stile miteinander zu vermischen. Und wir stellen uns ja auch sehr bewusst nicht in eine Schublade. Wir sind E-Pop.

SMN: E-Pop bedeutet dann Electro-Pop?

Nino: Nein! Emotionaler Pop.

Roli: Es steht sicher auch ein wenig für Electro-Pop. Aber eigentlich für alles. Es ist halt einfach Eyelash-Pop. Wir machen das, was für uns alle gut rüberkommt. Eyelash ist meine Lieblingsband geworden. Momentan höre ich am liebsten Eyelash! Wir machen genau das, war wir eigentlich am Radio hören möchten. Wenn unser Sound schlussendlich Anklang finden sollte, ist er ja trotzdem modern.

SMN: Eigentlich ist das ja komplett egal. Mir fiel es einfach auf. Schon mit den Lambs wart ihr zur falschen Zeit am falschen Ort.

Roli: Ich bin davon überzeugt, dass du das machen musst, auf was du Lust hast. Wenn jetzt jemand kommt und sagt, dass unsere Songs nicht schnell genug wären, um abtanzen zu können, ist mir das egal. Weil unsere Songs für mich stimmen. Wenn’s den Leuten gefällt, finde ich es cool, wenn nicht, ist es mir auch egal. Wir haben die Songs übrigens ans Björk-Management geschickt und ein sehr gutes Echo bekommen.

SMN: Was für Ziel habt ihr mit Eyelash?

Roli: Ich will die Leute bewegen. An unseren Konzerten soll beim Publikum etwas ausgelöst werden. Was ist schlussendlich gleich. Es geht darum, einen Eindruck zu hinterlassen. Die Leute sollen aus unseren Konzerten rausgehen und sagen: Hey, das fand ich aber ganz toll. Oder: Das war scheisse. Egal, ich will einfach etwas auslösen. Wohin uns das führt? Es führt dorthin, wo es uns schlussendlich führt! Wir sind bereit für alles. Es kann ein riesiges Ding geben, aber vielleicht auch so bleiben wie es ist. Schlussendlich ist das nicht so wichtig. Mir geht es darum, dass wir den Leuten an unseren Konzerten etwas mitgeben können und, dass sie vielleicht mit einem besseren Gefühl heimgehen. Das sie für eine kurze Zeit quasi in einer anderen Welt gewesen sind.

Nicole: Mein Ziel ist es nicht, einmal von der Musik Leben zu können, obwohl das schön wäre. Ich will einfach spielen. Ich will Leute verzaubern. Und ich will aus dem Proberaum raus, das ist mir ganz wichtig. Ich war in sehr vielen Proberaum-Bands. Ich will wirklich raus und Konzerte geben. In der ganzen Schweiz und weiter.

Interview: Robert Pally

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