Remix-Wettbewerb mit CH-Songs auf decibel.dj

Musikplattform bietet Downloads und sammelt Ideen – das Publikum «votet»

(SMN) Auf decibel.dj stellen bekannte Schweizer Musiker Original-Samples ihrer Songs als Downloads für den «Remix Contest Vol. 1» zur Verfügung. Schweizer «Artists» sind aufgefordert, daraus ihre Varianten neu zu mischen und diese wieder auf die Plattform hochzuladen. Dort kann sie das Publikum anhören und mit Punkten bewerten. Daraus entstehen eine «Remixparade» und der eigentliche Wettbewerb. Im April 2006 werden die Gewinner gekürt. Mit Songs respektive Samples von Züri West, Lunik, Baze, Lovebugs, Sina u.v.a. bietet decibel.dj eine Fülle von Basismaterial an, das sich vorzüglich remixen lässt.

Die Idee stammt von der Berner Kommunikationsagentur Republica. In Zusammenarbeit mit dem Label Weltrekords wurde die Machbarkeit geprüft. «Ziel ist es, auf decibel.dj qualitativ hochwertige, überraschende, schlicht inspirierte Remixes zu hören. Wir werden uns davor hüten, singenden Krokodilen, Bärchen und anderem Getier eine Blödelplattform anzubieten» meint Fire Widmer von Weltrekords.

Unterstrichen wird dieser Anspruch auch dadurch, dass mit Filewile und SAD zwei Remix-Acts der ersten Stunde als Botschafter auf www.decibel.dj gewonnen werden konnten. Diese werden selber (ausserhalb des Contests) Remixe beisteuern, Tipps abgeben und Einblicke in ihre Welt der Remixes gewähren.

Das durchwegs positive Echo und das Engagement der Künstler, die ihre Samples zur Verfügung stellen, bestätigt die Macher, mit www.decibel.dj eine «aufregende Plattform für angehende wie etablierte Remix-Künstler» anzubieten.

Die Geschichte der Remixes reicht bis in die Disco-Ära der 70er Jahre zurück, als die damals angesagten Pop-Hits für die Tanzfläche fit gemacht wurden. Schnell hat sich aus einer anfänglichen Marketingidee eine eigene Kultur entwickelt. Spätestens seit der ersten Grammy-Vergabe an einen „Remixer Of The Year“ im Jahr 1997 (Frankie Knuckles), ist diese Form nicht mehr aus der Musik und Unterhaltungsindustrie wegzudenken. Auf den Spuren von Züri West, Lunik & Co. Für jede(n) Remixer(in) ist das Ausgangsmaterial entscheidend. Songs, die niemand kennt, können sehr wohl brillant remixt und zu Hits werden, noch interessanter wird es natürlich, wenn man an Original-Samples bekannter Künstler verwenden kann.

www.decibel.dj

 

 
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