mx3: Plattform für Schweizer Nachwuchsmusiker

Schub für CH-Musik durch DRS 3, Couleur 3 und Rete 3

(SMN) Seit Ende September 2006 können Schweizer Bands auf mx3.ch einem interessierten Publikum in Ton, Text und Bild vorstellen und alle an der Musik Interessierten dort gratis reinhören.

Damit gefördert werden sollen namentlich junge einheimische Bands, die noch nicht auf die Unterstützung eines Plattenlabels oder einer Bookingagentur zählen können. Wer Songs rauflädt, räumt der SRG das Senderecht ein. Spielt das die Lieder, werden die Musiker entschädigt, sofern sie Mitglied der Verwertungsfirma Suisa sind.

Die Idee von Mx3.ch ist nicht neu: So sorgen FM4-Soundpark und Myspace.com schon länger für Aufsehen. Letztere Plattform hat mit Musik angefangen – und ging kürzlich für 580 Millionen Dollar an Rupert Murdoch.

Ausserhalb der eigenen Programme wurde für mx3 kaum geworben – und dennoch haben sich inerhalb der ersten Wochen rund 3000 Bands angemeldet. «Neben ein paar wenigen bekannten Namen findet sich eine Fülle unbekannter Pop- und Rock-Bands, Chansonniers und Hip-Hop-Sprechsänger. Auf eine Qualitätskontrolle verzichten die Verantwortlichen bewusst», schreibt der Bund: «Die Radiosender Couleur 3, DRS 3, Rete 3 sowie das Jugendradio Virus und das Rätoromanische Radio haben «Musik mal 3» nicht zuletzt aus Eigeninteresse lanciert. Auf der Suche nach unentdeckten Talenten steht den Musikredaktoren nun eine zentrale, gut strukturierte und übersichtliche Anlaufstelle zur Verfügung. Für die Musiker wiederum reduziert sich der Aufwand für die Promotionsarbeit: Anstatt fünf Pakete mit Werbematerialien zu versenden, laden sie ihre digitalen Daten auf mx3.ch.» (Der Bund).

 

 
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