Neue Leitung der Kommunikation der SUISA
Martin Wüthrich löst Roy Oppenheim ab

(SMN) Die schweizerische Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke hat die Nachfolge von Roy Oppenheim geregelt. Neuer Leiter der Kommunikation ist per 1. November 2007 Martin Wüthrich (41), ein anerkannter Experte im Bereich der neuen Medien. Der aktive Musiker war zuletzt als Pressesprecher bei Cablecom und zuvor als Head of Communications beim Mobilfunkanbieter sunrise tätig.


Roy Oppenheim (67), der altershalber zurücktritt, ist 1999 als Kommunikationsleiter zur SUISA gestossen. Er hat die Position der Urheber gegenüber Öffentlichkeit und Politik engagiert und mit grossem Wissen vertreten. Er hat sehr viel dazu beigetragen, dass das Verständnis für das Urheberrecht und seine kollektive Verwertung gewachsen ist. Besonders aktiv hat er die Position der Künstler bei der vorläufig abgeschlossenen Revision des schweizerischen Urheberrechtsgesetzes verfochten. Ferner war er bis zu seinem Rücktritt Präsident des Communication Committee der CISAC (Confédération Internationale des Sociétés d’Auteurs et Editeurs).

Mit der Anstellung von Martin Wüthrich wird die Kommunikation der SUISA gezielt weitergeführt. Die SUISA ist mit grundlegenden Veränderungen der Faktoren konfrontiert, die Einfluss auf ihre Tätigkeit haben. Das System der Lizenzierung von grenzüberschreitenden Nutzungen (Internet etc.) befindet sich im Umbruch. Die CD-Verkäufe sind in den letzten fünf Jahren drastisch zurückgegangen. Die illegale Nutzung musikalischer Werke insbesondere über P2P-Netzwerke hält an. Auch die Leerträgervergütung, ein seit 1993 bewährter Ausgleich für das private Kopieren auf leere Speichermedien, stösst derzeit in der Öffentlichkeit auf Unverständnis. Es bleibt eine wesentliche Aufgabe zu kommunizieren, dass Innovation zum Motor der Informationsgesellschaft geworden ist, und dass die alten und neuen Medien existieren dank den von ihnen verbreiteten Inhalten, die von Regisseuren, Textautoren, Komponisten und ausübenden Künstlern erbracht werden. Der Schutz des geistigen Eigentums ist eine der Existenzgrundlagen der Künstler.

 

 
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