Frank Hänecke
Einheimische Musik in den Schweizer Radioprogrammen - Fakten und Einschätzungen aus den Redaktionen. (Studie im Auftrag des Schweizer Musikrates).

Zürich, Aarau 1997

Wie gehen die Deutschschweizer Privatradios und die DRS-Sender der SRG mit einheimischer Musik um? Wie häufig - oder wie selten - werden Musikstücke von Interpreten aus unserem Land eingesetzt, was tun die Radios für die hiesigen Künstler und Produzenten der Kultursparte Musik? Welche Hindernisse orten die Programmverantwortlichen bei einer verstärkten Berücksichtigung nationaler Musikproduktion? Und was sagen sie zu einer Quotenregelung?

Diese und viele weitere Fragen werden in der umfangreichen, differenzierten Studie aufgegriffen, die der Schweizer Musikrat bei einem versierten Kenner des Themas in Auftrag gegeben hat. Erstmals werden darin die Situation der einheimischen Musik in den Schweizer Radioprogrammen sowie die damit zusammenhängenden Einschätzungen der Programmverantwortlichen umfassend und wissenschaftlich analysiert. Basis bilden 1996 vorgenommene direkte Erhebungen und weitere Recherchen bei 23 Privatsendern und den drei Hauptprogrammen von Schweizer Radio DRS. Ausserdem wurden die Programme und zahlreiche Dokumente ausgewertet.

Die "angemessene" oder "ausreichende" Berücksichtigung von schweizerischen Kulturleistungen in den elektronischen Medien ist seit Jahren ein immer wieder vorgebrachtes Anliegen. Jedoch mangelte es bisher an konkreten Anhaltspunkten, etwa über die effektive Quote des einheimischen Repertoires in den Sendungen der Schweizer Radios. Diese Lücken konnten nun geschlossen werden. Die über 350 Seiten starke Studie ist nicht nur eine seit langem geforderte Bestandsaufnahme, sondern sie bietet Grundlagen für die Diskussion praxiswirksamer Massnahmen in diesem Bereich.

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